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Plötzlich ganz still – wenn Dauerbelastung aufs Ohr geht

April 2013 - Stress kennt jeder. Stete Anspannung und dauernder Druck belasten dabei nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper. Wenn es zu einem Hörsturz kommt, schreit der Körper förmlich „Stopp!“. Um bleibende Hörstörungen oder einen oft daraus folgenden Tinnitus zu vermeiden, gehen Patienten am besten sofort zum HNO-Arzt.

Wie genau Stress Hörstürze auslöst wissen Mediziner noch nicht. Vermutlich verursacht ein vermehrter Adrenalin-Ausstoß Verengungen der kleinsten Blutgefäße und damit eine Sauerstoffunterversorgung der empfindlichen Sinneshärchen im Innenohr. Üblicherweise verabreichen HNO-Fachärzte daher zur Therapie Kortison oder andere durchblutungsfördernde Medikamente. Als wichtigste Maßnahme gilt es, die Durchblutung wieder ausreichend herzustellen. Haarzellen im Innenohr, welche Geräusche in elektrische Nervenimpulse umwandeln, bekommen mithilfe entsprechender Medikamente wieder ausreichend Sauerstoff. Bessert sich das Hörvermögen der Patienten nicht, setzen HNO-Ärzte auch auf alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Akupunktur und Vitamingaben.

Hören Betroffene nach der Therapie wieder besser, empfehlen HNO-Ärzte stressgeplagten Menschen, ihre Lebensgewohnheiten dauerhaft umzustellen. Darüber hinaus verzichten sie nach Möglichkeit auf laute Musik, denn diese bedeutet zumindest für das Gehör Stress. Wer sich viel bewegt und ausreichend schläft, hilft hingegen Hörstürze zu vermeiden.

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